Wednesday, December 19, 2007

"WHAInachtszeit"

...heute morgen bin ich um 6:15 von Kap Stadt nach Gaansbai gefahren zum Sharkdiving.
Da ich waehrend der Fahrt pennte wurde ich erst wach als wir an der Kuesste kurz vor unserem Ziel hielten. Ich blinzelte aus dem Fenster und konnte nicht wirklich einen Hafen erkennen. Doch ca. 100 Meter vom Strand sah ich 2 groessere blaugraue Flecken aus dem Wasser ragen. Wale schwamen da im seichten Wasser vor sich hin. Unser Fahrer meinte die sind da im Sommer jeden Tag. Nachdem wir sie uns ausgiebig angesehen hatten fuhren wir zum kleinen Ort Gaansbai. Dieser ist die Hauptstadt fuer Sharkdiving in Sued Afrika. Nach einem Fruehstueck (die Haie sollten ja auch was ordentliches bekommen) und einer Tablette gegen Seekrankheit fuer alle, es sollte nicht mal die Reste geben;-) gings los. Mit unserem Skipper Brian McFarlane fuhren wir in einem nagelneuen Boot ca. 20 Minuten aufs offenne Meer. Dort begann das Anlocken der Haie. Mit einer Seeloewenatrappe und einem Baracudakopf und paar Fischresten sollten sie zum Boot gebracht werden. Wir warteten und warteten. Erst als wir an einem anderen Platz fuhren schwamm ein Hai vorbei. Leider blieb er nicht lang um ins Wasser steigen zu koennen. Nach 2.5 Stunden gings los Haie wurden gesichtet und die ersten 5 stiegen mit Neopreenanzuegen in den Kaefig. Ich war in der 2 Gruppe die ins Wasser gingen. Da kein Sauerstoffgeraet benutzt wurde rief uns Brian immer zu von wo die Haie kamen und wir tauchten ab. Es schwammen ca. 3 mittelgrosse Haie um uns rum. Eine halbe Std tauchten wir so auf und ab, dann kam die naechste Gruppe drann. Da das Wasser nur 12 Grad hatte, die Temperaturen waren in den letzten Tagen gefallen, waren die Haie nicht so aktiv. Aber auf einmal kam ein riesenbrocken von Hai auf unser Boot zu. Locker 4-5 Meter lang war dieser.
Nachmittags verabschiedeten sich die Haie in den Feierabend und es wurden keine mehr gesehen. Nach der Fahrt ans Ufer und gestaerkt mit heisser Schokolade und Keksen. Das bei immer noch 28 Grad Aussentemperatur ;-) fuhren wir zurueck nach Capetown...

P.S.: Hier im Hostel gibts leider keine Moeglichkeit Bilder online zu stellen!

Sunday, December 16, 2007

Kloofing...


...was macht man am 3. Advent in Suedafrika, wenn das Wetter nicht gut genug ist um an den Strand zu gehen? Man zieht sich einen Neoprenanzug an und macht Kloofing. Kloofing ist dass was man bei uns Canyoning nennt. Da 4 Personen abgesagt hatten waren wir nur zu 3.
So mussten wir aufpassen das sich nur einer verletzt, damit die anderen beiden ihn aus dem Canyon retten koennen ;-)
Nach 30 Minuten durch den Wald kamen wir unten am Fluss vom Canyon an.
Gestaerkt durch einen Schluck Kaffee gings los.
Erst im knietiefen Wasser durch den Fluss, dann kamen Stellen wo wir geschwommen sind oder am Ufer geklettert sind. Die Gegend war atemberaubend, aber man musste gut aufpassen wo man hintrat. Durch den Regen waren die Steine sehr glitschig.
Dann kamen wir an eine Stelle wo wir von den ersten Felsen springen konnten.
Wir fingen mit einer Hoehe von ca. 3 Metern an und arbeiteten uns langsam auf Hoehen bis zu 10 Metern!!! Das schwierige an der Sache war eigentlich nicht der Sprung sondern das Klettern am Felsen. So vergingen die Stunden wie im Fluge. Die Froesche quackten und ab und zu hoerte man Pawiane schreien.
Kurz vor dem Ende erreichten wir nochmal eine Stelle zum Springen.
Mit einem kleinen Spaziergang durch Wasser beendeten wir unsere Tour...

Thursday, December 13, 2007

"In Between Dreams"

...Nach insgesammt 23 Stunden im Bus und einer N8 in einem komischen Hostel. Bin ich im Paradies angekommen. Nur Soviel dazu, ich war heute den ganzen Nachmittag im Indischen Ozean Baden, jetzt sitze ich am Rechner und hoere das Rauschen der Wellen und dem Lagerfeuer zu und wenn ich morgen die Augen aufmache werde ich den Ozean sehen. Ich muss dafuer nicht mal aus dem Bett :-)))
Ich bin hier in Wilderness ungefaehr 4 Stunden oestlich von meinem Ziel Cape Town.
Werde hier die naechsten 4 Tage verbringen und mich mit Kanu fahren, Biken oder Kloofing beschaeftigen.
Leider kann ich hier immer noch keine Bilder einstellen.
Hier aber mal die Website von dem Backpackers http://www.wildernessbeachhouse.com/
Ok das Bier schmeckt gut werde mich noch ein Bisschen ans Lagerfeuer setzten...

Tuesday, December 11, 2007

To life and let life in Durban...

...heute habe ich eine Citytour in Durban gemacht. Eigentlich hat die Stadt viel zu bieten liegt am Indischen Ozean und hat immer gutes Wetter.
Am North und Southbeach war eine Menge los. Bin mit 2 Maedels aus Deutschland rumgelaufen. Nachdem wir eine Zeitlang den Leuten beim Wellenreiten zugesehen haben, wollten wir "Bunny Chow" essen gehen. Bunny Chow ist das Essen Durbans.
Es kommt von den Indern die hier 55% der Bevoelkerung ausmachen. Es besteht aus einem halben Toastbrot aus dem die Mitte rausgenommen wurde und gefuellt wird. Ich hatte Huhn, dieses wir wohl durch den Fleischwolf gejagt, da man gut auf die kleinen Knochen aufpassen musste. Es hat aber sehr gut geschmeckt.
Die Dame aus dem Restaurant gab uns noch den Rat gut auf uns aufzupassen. Das hoert man hier oft. Schoene aber auch gefaehrliche Stadt. Nachdem wir im indischen Markt waren, der wie alle Laeden um 6 rum schliesst, und kein Taxi bekammen war es schon komisch durch die Strassen zu gehen um eins zu finden.
Wieder im Hostel musste ich von einem Mitbewohner erfahren das er heute auf heller Strasse ueberfallen wurde. 3 Leute schubsten ihn um und versuchten was aus seinen Hosentaschen zu bekomen. Er hatte aber nichts also liessen sie von ihm ab.
Den Abend habe ich in der Hostel Bar verbracht.
Nach ein paar Bieren gab es Rum aus Madagascar.
Gehe jetzt ins Bett morgen gehts nach Port Elizabeth.
Von 7 bis 23 Uhr im BazBus...

Monday, December 10, 2007

Bei den Zulus und Krokodilen...

Heute gings auf zu einem Zuludorf ausserhalb von Durban. Nach ca. 45 Minuten Fahrt sah man von der Strasse aus schon ein paar Huetten. Nachdem man Tickets gekauft hatte wurde einem durch Tanz und Gesang erzaehlt wie ein Zulu Mann sich seine naechste Frau zulegt ;-)
Mindestens 10 Kuehe kostest das. Solange diese nicht bezahlt sind, kann es zwar sein dass das Paar verheiratet ist, aber die Kinder immer noch den Namen der Braut haben und nicht dem Mann "gehoeren".
Danach wurde in den Huetten das leben der Zulus erklaert. Maenner sitzen immer rechts und Frauen links. Dass hat der Ursinn darin dass die Maenner bei einem Angriff so schneller den Speer aus der rechten Hand schleudern konnten um sich zu verteidigen.

In der Naehe des Dorfes befand sich seine Krokodilfarm. Auf dieser gab es eins Krokodil das mit 102 Jahren immer noch Eier produziert.

Auch auf dem Gelaende waren eine Menge einheimischer Schlangen ausgestellt.
Da wurde einem ganz mulmig was es hier fuer viele Giftschlangen gibt.

Also habe ich den Nachmittag dann doch lieber am Pool verbracht.
Es waren ja auch 32 Grad draussen...

Saturday, December 08, 2007

4 Tage im Kruger National Park

Bin gerade aus dem Kruger National Park gekommen. Was fuer ein Erlebniss! Am ersten Tag sind wir (11 Leute aus 7 Laendern) nach 5 Std Fahrt aus Joburg angekommen. Dort wechselten wir in in Toyota Trucks aus denen wir die Tiere beobachten konnten. Nach kurzer Fahrt sahen wir auch schon die ersten Tiere. Antilopen standen auf einmal an der Strasse. Es war den Tag ueber sehr warm. Durch den Fahrtwind wurde man aber gut abekuehlt. Nach ca. einer Stunde und etlichen Sichtungen von Antilopen, Zebras und Giraffen stossten wir auf das erste Tier der "Big Five" (Elephant, Gepard, Bueffel, Loewe und Nashorn) eine Horde Elefanten stand am Wegesrand. Bis auf Loewen, die wir Tags drauf sehen sollten und Geparden, sahen wir 3 von den "Grossen 5"
Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir im Camp fuer die Nacht an. Diese Camps sind im Park und umzaeunt. Unsere Zelte standen dierekt am Zaun. Ab und zu kam eine Hyaene vorbei gelaufen. Nach dem "Brai" (afrikanisches Barbecue) starteten wir eine Nachtsafari.
Bis auf Unmengen von Muecken und anderen fliegenden Viechern, sahen wir nur ein paar Bueffel. Wie die darauf folgeden Tage startete jeder morgen um 4 Uhr. Nach Dusche, bei mir war im Duschbecken ein Rennen der Kakerlaken :-), und Kaffe ging wieder los Tiere beobachten. In den 3 Stunden sah man nicht immer welche also wurde die Zeit genutzt etwas zu schlafen. Zum Fruehstueck gab es meistens Eier Speck Kartoffeln Toast und Burenbratwurst. Dann wurden die Sachen gepackt und weiter ging es mit der Safari. Meistens merkte man das etwas am Wegesrand war wenn Autos und Jeeps still standen. So war es auch als wir auf die Koenige des trafen. 3 Loewen sassen in weiter Ferne und doesten vor sich hin. Leider kamen sie nicht naeher und es sollte die einzige Begegnung sein. Das Camp fuer diesen Abend war sehr klein. Es hatte kein Strom und Wasser zum Duschen kam aus Tank. Bei Oellampenlicht war das Duschen aber angenehmer denn es gab keine Viecher die um das Licht flogen. Ich startet dann mit ein paar anderen zu einer Radtour. Das dies eine foellig andere Tour sein sollte wurde uns klar als uns der eine Ranger erklaerte was wir bei Sichtung von gefaehrlichen Tieren machen sollten, waehrend der andere 2 Gewaehre klar machte.
Auf Tour sahen wir dann auch 2 Nashoerner am Fluss stehen.
Im Camp gab es Abends wieder Brai und wir beendeten den Tag mit Kartenspielen.
Dies beendeten wir aber als wir merkten das von der Decke der Huette etwas Rotes was wie Blut aussah tropfte. Den letzten Tag verliessen wir den Park und fuhren erst zum Blyde River Canyon und dann zu einer Privaten 3 Sterne Lodge.
Heute morgen machten wir einen Spaziergang durch eine Privatgelaende wo es keine gefaehrlichen Tiere gab. Wir sagten Giraffe und Antilope Tschuess und fuhren bei starken Regen wieder nach Johannesburg...
Der Werbespruch des Tourunternehmens "A Journey of a Lifetime" stimmt vollkommen!!!